PCIED – Ein Diabetes Projekt für Togo

„Ich habe Diabetes“.  

In dem Kopf eines Europäers könnte folgendes vor sich gehen: „Spritzen. Insulin. Blutzuckermessgerät. Behandlung. Tabletten. Täglich. Ein Leben lang.“

In dem Kopf eines Menschen in einem Entwicklungsland ohne ein etabliertes Gesundheitssystem wird dies vermutlich nicht geschehen – vorausgesetzt es erfolgt überhaupt eine Diagnose. In dem Fall einer Diagnose hat der Erkrankte womöglich nicht die finanziellen Mittel für eine Behandlung. Das kann eine lange Krankheitsgeschichte oder womöglich Tod durch Diabetes in verhältnismäßig jungen Jahren bedeuten.

Eine Schülerin von einer von uns unterstützten Schule

Wie in anderen Entwicklungsländern auch, steigt die Anzahl der Diabeteskranken in Togo Jahr für Jahr. Allerdings weiß 92% der Bevölkerung nicht, ob ihr Körper kein oder zu wenig Insulin produziert, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Mit unserem aktuellen, landesweiten PCIED-Diabetes Projekt setzen wir uns das Ziel Präventionsmaßnahmen gegen Diabetes ins Leben zu rufen. Diese Präventionsmaßnahmen schließt eine umfassende Aufklärung von Erziehern, Lehrern und Ausbildern durch ein Anti-Diabetes Ausbildungsprogramm ein. Anschließend sollen sie ihre Vorbildfunktion nutzen, um die Wichtigkeit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ihren Schülern nahezulegen. Außerdem werden die Lehrer geschult, die ersten Symptome der Krankheit zu erkennen und an einen verantwortlichen Arzt zu empfehlen. Gleichzeitig planen wir ein landesweites Screening von ca. 10 000 Kindern und Jugendlichen unter 17 Jahren durchzuführen. anschließend werden zunächst 100 Kinder mit dem Diabetes Typ I und 50 Kinder mit dem Diabetes Typ II über mehrere Jahre hinweg behandelt.

Auflistung der Kosten für ein Kind für ein Jahr, dann für ein Kind hochgerechnet auf mehrere Behandlungsjahre und die Gesamtkosten des Projektes (Prävention, Behandlung, Betreuung).

Die Behandlung eines diabeteskranken Kindes kostet in Togo mehrere hundert Euro – das Bruttoinlandsprodukt in Togo liegt bei weniger als 600 Euro. Das bedeutet, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung eine solche Behandlung nicht leisten kann.

Togoische Ärzte in Aktion

Unser mehrjähriges Projekt soll dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche in frühen Jahren die Möglichkeit haben mit ihrer Krankheit auf die bestmögliche Art und Weise zu leben. Wir sind uns darüber im Klaren, dass dieses ambitionierte Vorhaben nur dann gelingt, wenn wir mit den besten und kompetentesten Ärzten vor Ort zusammenarbeiten. Unsere Partnerin vor Ort ist die deutsche Ärztin Frau Dr. Aba Eklu, die gemeinsam mit ihrem Mann das Centre Omnithérapeutique Africain (COA) in der togoischen Hauptstadt Lomé leitet. Sie bieten neben modernen westlichen, auch traditionell afrikanische Behandlungsmethoden an.

Der Erfolg unseres Diabetes Projektes hängt grundlegend jedoch von einer anderen Gruppe ab – von Ihnen. Ohne Ihre finanzielle Unterstützung wäre unser Verein nicht in der Lage das Projekt durchzuführen. Solch ein weitreichendes Projekt kann nur dann verwirklicht werden, wenn Menschen wie Sie realisieren, dass Sie den Einfluss haben das Leben mehrerer hundert – ja tausender – Kinder in Togo zu verändern.

Wir dienen Ihnen als Plattform für Ihre finanzielle Spende diabeteskranker Kinder in Togo.

Falls Sie nur einen Teil des Projekts unterstützen wollen, können Sie dazu auch das Online- Portal von Betterplace nutzen.